Start
Sammlung
Open Boxes
Forschung
  Provenienzforschung
  Rudolf von Alt
  Portraitsammlung
  Scheibenrisse
  Skizzenbücher
  Bestandskataloge

Ausstellungen
Kataloge
Photothek
Vereinigung der Freunde
Information
Impressum
 
Seite Drucken
 
 

Das Schreiben und Zeichnen in Skizzenbüchern ist seit mehr als fünf Jahrhunderten wesentlicher Bestandteil künstlerischer Praxis. Dabei sind die graphischen Spuren in den Büchern unmittelbar und vielgestaltig. In Skizzenbüchern können Wahrnehmungen, Gedanken und Erinnerung bewahrt, strukturiert und reflektiert werden. Gleichzeitig bieten sie einen geschützten Raum, um jenseits aller ästhetischen Erwartungen und Konventionen Neues zu entwickeln.

Die Staatliche Graphische Sammlung München bewahrt mehr als 200 Skizzenbücher vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die kunstwissenschaftliche und -technologische Untersuchung intendiert eine detaillierte Erschließung und Auswertung dieser aus konservatorischen Gründen wie auch in formaler und inhaltlicher Hinsicht teils schwer zugänglichen Objekte.

Auf der Basis materieller, formaler und inhaltlicher Analysen der Objekte im eigenen Bestand, im Vergleich mit Skizzenbüchern anderer Sammlungen sowie mit zeitgenössischen Künstler-Skizzenbüchern möchte das Projekt die Entwicklungsgeschichte des Mediums nachzeichnen und eine Typologie entwerfen.

Begleitet von der Digitalisierung der Objekte werden die Ergebnisse der Forschung in die Erstellung eines Bestandskataloges sowie die Entwicklung einer Ausstellung in der Pinakothek der Moderne einfließen, mit der erstmals das Medium "Skizzenbuch" im Mittelpunkt einer großen Sonderausstellung steht.

Das Forschungsprojekt wird gefördert durch die Gerda-Henkel Stiftung als Partner des Bündnisses Kunst auf Lager.

 

 

 

 

Josse Maria Konstantin Goossens (1876–1929)Skizzenbuch (Graphit auf Papier)