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Die Erforschung der Herkunft von ab 1933 in die Sammlung gelangten Kunstwerken, die möglicherweise von den Nationalsozialisten aus jüdischem Besitz beschlagnahmt wurden, ist mit der Erklärung auf der Washingtoner Konferenz über Holocaust-Vermögen am 3. Dezember 1998 auch in der Staatlichen Graphischen Sammlung immer stärker in den Fokus der Arbeit gerückt. Nach heutigem Kenntnisstand gelangte zwischen 1933 und 1945 keine Raubkunst in die Bestände der Staatlichen Graphischen Sammlung. Doch sind auch alle Zugänge nach 1945 auf den Prüfstand zu stellen.

Als Ergebnis der Provenienzforschung konnte bisher am
29. Juli 2011 ein Aquarell von Rudolf von Alt (1812-1905), "Der alte Nordbahnhof in Wien" (Staatliche Graphische Sammlung München, ehemals Inv. Nr. 45626 Z), an die Erben von Valerie Heissfeld restituiert werden.

Für eine Zeichnung des Florentiner Künstlers Andrea Boscoli (1560-1607) in der Staatlichen Graphischen Sammlung München aus dem Eigentum von Dr. Michael Berolzheimer (1866-1942) konnte im Februar 2014 mit den Erben des Eigentümers eine Einigung erzielt werden, die den Verbleib der Zeichnung in München ermöglicht.

Weitere Restitutionsverfahren werden derzeit bearbeitet.